23. April 2012

Wieder mal bemerkt, dass die Welt nicht fair ist. Gar nicht. Lernen tun wir aus Fehlern, die wir im Leben machen. Leben tut weh, jetzt mal ehrlich Leute; der eine versteckt sich zu Hause im Zimmer, der andere bricht hinter seiner Fassade zusammen- trotzdem wollen wir nichts ändern. Wir lassen alles auf uns zu kommen ohne, dass wir was ändern wollen. Veränderung? Was ist das eigentlich. Das Aussehen ändern oder doch den Charakter? Anderen gegenüber freundlicher und akzeptabler werden? Eine definierte Beschreibung für eine Veränderung gibt es doch gar nicht. Sie bleiben immer gleich. Gestern, heute oder morgen. Wer merkt schon sowas. Diese Backpfeifen die ich im Leben schon bekommen habe, tun immer noch weh. Sie brennen. Sie brennen so stark, dass ich zusammenbreche. Ich kann es nicht unterdrücken. Das Leben gibt dir die heftigsten Ohrpfeifen trotzdem müssen wir sehen, wie wir damit zurecht kommen. Jeder möchte die Vergangenheit zurück. Grundschule, erste Klasse, sorgenfrei, keine Gedanken um einen Job, im Sand spielen, dreckig machen ohne jeden Hintergedanke. Heute sind es Schule, Drogen, erste Liebe, Liebeskummer, Schneiden, Depressionen, zu dick oder zu dünn, der Magerwahn die uns so in die Irre treiben ohne das wir es je merken werden. Typen meinen sie wären die tollsten wenn sie einem Mädchen weh tun müssen. Falsch. Ihr seit toll wenn ihr ein Mädchen an eurer Seite habt sie liebt und schätzt. Dieser Absprung in das Erwachsensein ist nicht leicht, es tut weh. Das Leben ist in diesem Absprung eine Achterbahn aus kaputten Schienen in der wir nicht in der Lage dazu sind, sie zu reparieren. Einfach zusehen wie man am besten daraus kommt. Irgendwo findet sich die Schraube, die lose ist. Und dann: einfach leben.

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